WORMSER ZEITUNG
vom 28.08.2008
von Christine Dirigo
woz.
WACHENHEIM Schon 1961 hatte der damalige Bürgermeister Karl Würth versucht, mit den zuständigen Behörden eine Regelung für das Parken auf der B47 zu finden. Seither ist nichts passiert. Jetzt legte VG-Bürgermeister Ralph Bothe einen neuen Vorschlag vor.
Am Montag gab es mit den Ratsmitgliedern eine Ortsbegehung mit dem LBM (Landesbetrieb Mobilität), der Polizei und der Verbandsgemeinde, am Dienstagabend präsentierte Bothe die Idee. Direktes Mitspracherecht hat der Ortsgemeinderat zwar nicht, soll aber dennoch gehört werden, damit eine für die Anwohner zufrieden stellende Lösung gefunden wird.
Der Vorschlag sieht vor, auf der nördlichen Fahrbahnseite der Wormser Straße (von Monsheim her kommend rechts) weitestgehend ein eingeschränktes Halteverbot einzurichten, zumal es hier wenig Anwohner gibt. Kurz vor dem Kreuzungsbereich Hauptstraße soll ein absolutes Halteverbot die freie Sicht der abbiegenden Autofahrer ermöglichen. "Auf der nördlichen Fahrbahn der Harxheimer Straße bis zum Ortsausgang soll kein Parken mehr möglich sein, weil wir auf der anderen Seite das Parken auf der Fahrbahn erlauben wollen", erklärte Bothe.
Auf der gesamten südlichen Fahrbahnseite der B 47 soll das Parken auf der Straße, in besonders kennzeichneten Abschnitten auch auf dem Gehweg, möglich werden.
Ausnahme ist auch hier der Kreuzungsbereich zum Kindenheimer Weg. Hier soll wie bei der gegenüber einmündenden Hauptstraße für einige Meter ein absolutes Halteverbot gelten.
Bei der Ortsbegehung hat die Gruppe ein absurdes Parkverhalten gerade in diesem Bereich gesehen, dass selbst die Experten von Polizei und Ordnungsamt zu einem Kopfschütteln veranlasste.
Ein paar Worte zur Ampel zu sagen, konnte sich Bothe auch nicht verkneifen. "Das ist die sicherste Querung für die Bürger, die wir bisher hatten. Jetzt muss nur noch die Schaltung in den Griff bekommen werden", merkte er an. Kürzlich hatte es Beschwerden gegeben, weil die Ampel ein Dauerrot zeigte. Eine Seite ist inzwischen fehlerfrei, bei der anderen muss noch nachgebessert werden.
Die FWG reichte in der jüngsten Sitzung einen Antrag zur Verbesserung der Raumsituation im Bürgerhaus ein. Darin ist ein Anbau in Richtung Süden vorgesehen (anstelle des Containers im Osten). Der Anbau soll barrierefrei sein und die Toiletten aufnehmen. Vorhandene Räume sollen anders genutzt werden, Lager werden verschoben und Ausstellungsvitrinen werden gewünscht. Der Raum für den Heizöltank soll nach dem Heizungsumbau zu einem nutzbaren Raum umgestaltet werden.
Die SPD zeigte sich zwar mit den Veränderungen einverstanden, warf aber ein, die FWG habe alle ihre Ideen aus dem letzten Jahr übernommen. "Wir erkennen uns wieder. Damals sind diese Vorschläge aus Kostengründen abgeschmettert worden", stellte Karl Heinz Gstettenbauer klar. Trotzdem verschloss sich die SPD dem Antrag nicht, der einstimmig verabschiedet wurde.
Beschlossen:
Die Vergabe der Arbeiten zur neuen Lüftungs- und Heizungsanlage beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig . - Die Kosten für dieses Projekt liegen in einer Höhe von rund 100.00 EURO.
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