WORMSER ZEITUNG
vom 17.04.2009
Wachenheimer FWG-Mitglieder pflanzen alte Hochstamm-Baumsorten auf Streuobstwiese
kw. WACHENHEIM/ZELLERTAL
In der "Stephansweide", einem Flurstück am Wirtschaftsweg, der zum Kahlenberg führt, hat die Ortsgemeinde Wachenheim ihre erste Streuobstwiese angelegt. Um eine darum herum gelegene Brachfläche, in der die alte Dorfquelle entspringt, haben neun FWG-Mitglieder nun weitere 27 Hochstamm-Obstbäume alter Sorten gepflanzt.
Außer auf den vier Bäumen, die schon im Herbst von Schülern der Realschule Grünstadt gesetzt worden waren (die WZ berichtete), wachsen nun Früchte mit Namen, die heute nicht mehr geläufig sind. Äpfel wie "Kaiser Wilhelm", "Roter Eisenapfel" oder "Geheimrat Dr. Oldenburg" und Süßkirschen mit Namen wie "Prinzessinenkirsche", "Schneiders späte Knorpelkirsche" oder "Büttners rote Knorpelkirsche" finden sich genauso auf dem Flurstück wie Hauszwetschgen, Mirabellen und Birnen. Die Bäume sollen noch mit Schildern versehen werden, um Interessierten die Namen der Sorten zu erklären.
Diese ökologische Aufwertung der Landschaft wird in ein Ökokonto der Ortsgemeinde einfließen. Bei Bedarf kann diese Fläche für einen landespflegerischen Ausgleich zur Verfügung gestellt werden. Das über 10000 Quadratmeter große Areal soll nun besonders in der Blütezeit eine optische Bereicherung der Landschaft darstellen. Auch der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wird diese Anlage dienlich sein. |