Ergebnisprotokoll der 31. öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung
des Ortsgemeinderates Wachenheim in der Wahlperiode 2004-2009 vom 16. Februar 2009
TOP 1 -
Ortsdurchfahrt B 47
TOP 1.1 - Information über beabsichtigte Verkehrsberuhigungsmaßnahme im Bereich des östlichen Ortseinganges
Herr Schafft vom LBM, Worms erläutert die geplanten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen am östlichen Ortseingang aus Richtung Monsheim. Da die breite östliche Ortseinfahrt aus Richtung Monsheim ein schnelles Fahren ermöglicht soll dort mittels einer Fahrbahnverengung wirkungsvolle Abhilfe geschaffen werden.
Die Bundesstraße 47 soll eine Verschwenkung erhalten um das Tempo zu drosseln und den Verkehr vom Friedhof wegzuführen. Hierzu soll unter anderem auch der Eingang sowie der Bürgersteig am Friedhofs verbreitert werden. Bordsteine werden angebracht, die ein Überfahren des Bürgersteiges verhindern sollen.
Desweiteren soll eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden, die ein sicheres Queren der Straße ermöglicht.
Ferner werden in die Fahrbahn drei Verkehrsinseln integriert, die den Verkehr beruhigen und verlangsamen sollen. Ein weiterer Unfallschwerpunkt durch diese Maßnahme ist laut Aussage des Sachverständigen nicht zu erwarten.
Die vorgesehene Verkehrsinsel wird mit einer Straßenlaterne gestaltet. Die Kosten hierfür trägt die Ortsgemeinde. Eine Bepflanzung der Insel wird nicht vorgesehen.
Ebenfalls soll ein Radweg nach Monsheim geschaffen werden, der auch den Radfahrern ein sicheres Befahren der Straße ermöglichen soll. Da allerdings noch offen ist, wann der Radweg realisiert wird, werden die Straßenverkehrsberuhigenden Maßnahmen vorgezogen.
Der LBM Worms möchte weiterhin im Zuge des Umbaus den in der B 47 befindlichen Fußgängerüberweg über die B 47 beseitigen. Der Überweg soll ersatzlos entfernt werden, da dieser nach Ansicht des LBM nicht genügend genutzt wird. Dieser Aussage wird vom Rat widersprochen, da der Fußgängerüberweg durch Schüler und Fußgänger genutzt und sicherer Querung der Straße dient.
Der Rat beschließt einstimmig, den Fußgängerüberweg beizubehalten.
TOP 1.2 -
Information über geplante Straßen-deckenerneuerung zwischen Friedhof und Bürgerhaus
Der Mitarbeiter des LBM erläutert die vorgesehenen Maßnahmen zur Straßensanierung. Demnach wird die Straßendecke komplett erneuert. Nach derzeitigem Stand werden fünf Kanaldeckel im Fahrbahnbereich ganz entfallen und andere durch Lärmschutzdeckel getauscht.
Die Ausschreibung zur Straßensanierung läuft derzeit, die Baumaßnahmen sollen zwischen Ende April und Anfang Mai beginnen. Hierbei soll eine Baustellenampel angebracht werden und die Fahr-bahn halbseitig gesperrt werden. Eine Ortsumgehung soll eingerichtet werden, von der jedoch die Anlieger nicht betroffen sein sollen. Die Bauzeit wird etwa zwei Monate betragen. Ortsbürgermeister Heinz merkt an, dass die Baumaßnahme mit der Sanierung der Johannes-Würth-Straße zeitlich abgestimmt werden muss, um ein Verkehrschaos zu vermeiden.
TOP 2 – Unser Dorf hat Zukunft Grundsatzbeschluss über geeignete Maßnahmen Ortsbürgermeister Heinz erläutert die bei einem Ortstermin mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier erarbeiteten Maßnahmen zur Verschönerung des Ortsbildes. Demnach soll die Begrünung innerorts erweitert und verbessert werden, um ein Weindorf wie Wachenheim auch als ein solches besser erkennbar zu machen. Denkbar ist eine Begrünung mit Weinreben. Weiterhin soll ein zentraler Treffpunkt im Ort, wo sich Besucher und Ortsansässige treffen können, gestaltet werden.
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Hinweisschilder im Ort sollen ergänzt werden und auch eine einheitliche Schilderung im gesamten Bereich der Verbandsgemeinde erreicht werden. An den Weingütern selbst sollen Hinweisschilder mit Aussagen über die Betriebe angebracht werden.
Zur Beratung und Realisierung weiterer innerörtlicher Verbesserungen sollen in einem Arbeitskreis, von Dorfplaner Wolf unterstützt, Vorschläge erarbeitet werden.
TOP 3 - Mitteilungen und Anfragen
Ortsbürgermeister Heinz informiert über den aktuellen Stand der Heizungsneugestaltung im Bürgerhaus. Die Einzelsteuerung der Heizkörper sei fertiggestellt. Die Beheizung des kleinen Saales kann künftig separat in Intervallen von zwei Stunden gesteuert werden. Die Steuerung der Lüftung im großen Saal wird optimiert.
Der Haushalt 2009 für die Ortsgemeinde ist derzeit noch in der Verbandsgemeindeverwaltung in Arbeit sei und wird erst Ende März vorliegen.
An der Haltebucht in der östlichen Wormser Straße wurde eine Anfrage zur Errichtung einer Wartehalle gestellt. Die Verwaltung der Verbandsgemeinde wird prüfen an welcher Stelle eine Errichtung möglich ist. Die Kosten einer Wartehalle belaufen sich auf etwa 4.000,00 Euro ohne Montage. Ob eine Bezuschussung der Maßnahme möglich ist wird geprüft.
Am Pfrimmufer mit derzeit vielem Totholz soll mit der SGD Süd eine Ortsbegehung stattfinden und eine Bestandsaufnahme erstellt werden.
Bürgermeister Bothe teilt mit, dass bei der Umfrage über die DSL-Versorgung ein großer Rücklauf festgestellt werden konnte. Die in Wachenheim erbrachte Quote habe die Kriterien erfüllt. Das Interessenbekundungsverfahren, welches in Zusammenarbeit mit der Stadt Worms durchgeführt wurde befindet sich momentan in der Endphase. Die Bauarbeiten welche durch die Bauhofmitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung durchgeführt werden sollen, können voraussichtlich bereits im März beginnen. Wachenheim wird die erste Gemeinde sein, die den neuen DSL Zugang nutzen kann, die Arbeiten sollen für die Ortsgemeinden Wachenheim und auch Mölsheim im Sommer 2009 fertiggestellt sein.
TOP 4 – Zu Einwohnerfragen
Bei Nutzung einer neuen DSL-Leitung müssen die bestehenden Hausleitungen nicht angepasst werden. Nur außerhalb wird Glasfaserkabel verlegt um die Datenübertragung erheblich zu beschleunigen. Die Nutzung über das bereits im Haus vorhandene Telefonkabel ist möglich.
Die Reinigung des Graben in der Nähe des Neubaugebiets „In den Bachstaden“ obliegt der Ortsgemeinde. Bürgermeister Heinz zeigte sich erfreut, dass sich Bürger an der Entfernung des Brombeerbewuchses beteiligen und somit zur Erhaltung eines gepflegten Ortsbildes beitragen.
Ein weiterer Bürger der die ehrenamtliche Betreuung der Jugend im Ort zur Aufgabe hat, möchte die Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren an das Ehrenamt heranführen. So sollen beispielsweise Erlöse von durchgeführten Kinderbasaren an den Kindergarten gespendet werden. Er fragt deshalb an, ob das Bürgerhaus zur Durchführung eines solchen Basars durch die Jugendlichen zu einer günstigeren Miete genutzt werden kann. Bürgermeister Heinz rät hierzu einen Antrag zu stellen, dem dann nach Beratung im Ortsgemeinderat zugestimmt werden könne.
Danach: Nicht öffentlicher Teil
Dieter Heinz
Ortsbürgermeister
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