Das Herbstsingen war eine gelungene Werbung für den Chorgesang.
Die Chorgemeinschaft Wachenheim/ Niefernheim mit Chorleiterin Alena Gahn gestaltete im Vereinsheim des GV Niefernheim mit dem gemischten Chor Dannenfels und dem Jakob-Scheller-Chor Einselthum, Chorleiterin dieser Chöre war Gudrun Scherrer, ein buntes Herbstkonzert.
Gunther Heilmann führte einfühlsam, mit informativen Erläuterungen zum Liedgut aus amerikanischer und europäischer Herkunft, durch den Abend. Die Chöre stimmlich gut besetzt und in den Vorträgen überzeugend, fanden ein dankbares Publikum. "Es lebe die Musik" war das Eröffnungslied der Chorgemeinschaft, dem "Rose Marie" und "Dona Maria" in ausgeglichener Stimmenlage folgte. Der Melodienstrauß wurde durch den Dannenfelser Chor mit dem Ratschlag "Nimm die Stunden wie sie kommen" weiter geflochten, mit der kaukasischen Volksweise "Suliko" und "Leise, leise fromme Weise" von Carl Maria von Weber dann bunter gestaltet. Die Volksweise "Im Krug zum grünen Kranze" erklang frisch, der Satz "Die Dämmerung naht" war besinnlich und mit der bekannten russischen Weise "Kalinka" kam viel Schwung und Bewegung durch den Jakob Scheller Chor in den Abend. Zart erklang dann der "Abendfrieden" nach Schubert, melancholisch jedoch zur Jahreszeit passend war der "Bajazzo", ein schwedisches Liebeslied, dem abermals mit "Mein Herz gehört dem Pfälzer Wein" ein viel Stimmung bringender Chor durch die Dannenfelser Sängerinnen und Sänger folgte. Der Jakob Scheller Chor präsentierte mit "Sailing", dem "Conquest of Paradise" und "Liebe ist unendlich" bekannte und zum Mitsingen anregende Chorsätze. Den "farbenreichen Liederkranz" ergänzte abschließend die Chorgemeinschaft Wachenheim-Niefernheim mit dem lombardischen Volkslied "La Morettina", der kroatischen Volksweise "Diridonda", dem erfrischenden "Jägerwerben" und dem sensiblen tschechischen Liebeslied "Wahre Liebe".
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