Herbstkonzert der Chorgemeinschaft Wachenheim/Niefernheim
Eine Werbung für den Chorgesang
Das Herbstkonzert der Chorgemeinschaft Wachenheim/Niefernheim war auch beim jüngsten Herbstkonzert im Saal Mattinger in Niefernheim einmal mehr eine gelungene Werbung für das Singen im Chor. So bunt wie die Farben der dritten Jahreszeit war der von der Chorgemeinschaft unter ihrer bewährten Leiterin Alena Gahn, dem Männergesangverein „Liederkranz“ aus dem pfälzischen Kübelberg und dem Frauenchor Kohlbachtal dargebotene „Liederreigen“. Schon die Tischdekoration mit Weinlaub, Nüssen und Äpfeln auf den Tischen stimmte auf die Erntejahreszeit ein.
Wolf-Dieter Egli, aktiver Sänger der Chorgemeinschaft, verstand es mit verbindenden Worten direkten Kontakt zwischen Gesang, Sängern und Zuhörern herzustellen. "Wir sind im Gesang in Freundschaft verbunden und wollen in der Erntezeit des Herbstes Lieder aus unserem Repertoire vorstellen und damit uns und den Zuhörern Freude bereiten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Gesangvereins Niefernheim, Burghard Hoffmann in seiner einleitenden Begrüßung.
Mit dem pfälzischen Sängergruß der Chorgemeinschaft begann der Melodienreigen. Mit dem „Viva la musica“ stimmten die Zellertaler auf den Gesang ein, und trugen zunächst mit dem „Jägerwerben“ ein Loblied auf den Wald vor. Und wie könnte es anders in einer Weinbauregion sein, folgte ein Lob auf „Wein und die Liebe“. Die Zuhörer wurden vom Männerchor aus Kübelberg vom „Zauber der Musik“ überzeugt und dann in die weite Südamerikas mit dem „Sierra Madre“ entführt. Mit „The Rose“, dem durch Bette Mittler weltbekannten Lied, erinnerte die Chorgemeinschaft daran das Leben stets positiv zu sehen. Das aus Kärnten stammende "A Liad'l fer di“ war Dank der Zellertaler Sänger an alle anwesenden Damen für ihre stete Unterstützung. Und nachfolgend schwungvoll belebend das kroatische Volkslied „D iridonda“. Die Kübelberger Sänger unter Karl Müller eröffneten den zweiten Teil des Liederabends, trugen „Dass du mein Liebster bist“ zartfühlend vor, rieten danach „Über sieben Brücken musst du geh´n“ und tauchten dann mit dem Chorsatz »Rot sind die Rosen« von Semino Rossi in die aktuelle Volksmusik klangvoll ein. Der Frauenchor Kohlbachtal präsentierte den modernen Chorsatz „Ihr von gestern“ eine Komposition von Udo Jürgens, lies kontrastreich mit „Barcarole“ von Jacques Offenbach altbekanntes folgen. Das Scherzlied „Ein Likörchen für das Frauenchören“ nahmen die Veranstalter wörtlich und servierten den Sängerinnen nach ihrem Vortrag das sanglich geforderte Getränk. Zum Finale des Abends erfreute die Chorgemeinschaft mit "Butterfly“ einem Ohrwurm aus den 1970 er Jahren. Kontrast dann noch das „Dona Maria“ ein modernes „Ave Maria“, ein starkes Lied mit sozialem Hintergrund, ehe die Chorgemeinschaft mit dem Klassiker „Schon die Abendglocken klangen“ von Konradin Kreutzer dem bunten Liederstrauß eine goldene Schleife band.
Der Abend klang mit dem „Amacing Grace“, lasst uns Freunde sein, aus.
Wolf-Dieter Egli |
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