home
Herzlich willkommen auf unserer Informations-seite.

 

Kerwe 2007 - eine harmonische Veranstaltung

 

Die „Wachremer Kerb 2007“ wurde mit großer Begeisterung, vielen originellen Ideen und vor allem mit großem persönlichen Einsatz der Kerwejugend gefeiert. Es war ein Dorffest wie es seit einigen Jahren nicht mehr Wachenheim erlebt hat.

Die Dorfgemeinschaft wurde durch das Traditionsfest neu belebt und gefestigt. Wie seit mehr als zwei Jahrzehnten begann das Dorffest am Freitag Abend auf dem Sportgelände am Bockenheimer Weg. Das halbe Dorf war auf den Beinen um die Wahl der Miss Kerwe 2007 mit zu erleben. Manfred Barth, zweiter Vorsitzender des TuS und Sebastian Hofmann führten wortgewandt und locker durch das Auswahlverfahren, an dem sich fünf junge Wachenheimerinnen beteiligten. Wie bei Wettbewerben üblich hatten die Kandidatinnen in fünf Spielrunden verschiedene Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. War es die Aufgabe in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Kartoffeln zu schälen, sich aus mehreren Utensilien in kürzester Zeit eine laufstegfähige Kleidung zu basteln, in einer Mutprobe in Anlehnung an das Märchen vom Froschkönig einen echten Frosch zu küssen und sich schließlich hollywoodreif in einem Kurzgespräch der Jury und einem begeisterten Publikum vorzustellen. Die Jury hatte es nicht leicht die Kerwekönigin zu nominieren, da alle Bewerberinnen sich von ihrer besten Seite vorstellten. Die knappe Entscheidung fiel auf Friederike Schendel, die vom Mister Kerwe 2006, Klaus Mayer, mit Schärpe und Krone ausgezeichnet wurde. Bei einbrechender Nacht konnten sich die Kerwegäste noch an einem Feuerwerk erfreuen.

 

Der Umzug am Samstag Nachmittag durch die fahnen- und bändergeschmückten Ortsstraßen war originell und bunt. In einer breiten Vielfalt stellten die 15 Zugnummern das Ortgeschehen eindrucksvoll vor. Und nach dem Umzug nahmen Mona Emig und Alexandra Hofmann im Winzerhof Eberle in wohlgesetzten Worten Kurioses aus der Ortsgeschichte des letzten Jahres auf die „berühmte Schippe“, ohne jemand weh zu tun. Bis tief in die Nacht konnte man dann nach den fetzigen Melodien der „Modern-Sound-Big-Band“ aus dem benachbarten pfälzischen Bockenheim das Tanzbein schwingen, bei Hausmannskost, Wachenheimer Wein und Pfälzer Bier es sich gut gehen lassen und mit Nachbarn und Freunden im lauschigen Winzergarten sich unterhalten.

Der Gottesdienst am Sonntag morgen war ein noch ein weiteres belebendes Element der diesjährigen Kirchweihe. Gemeindepfarrerin Almut Kunzmann erinnerte in ihrer Kurzansprache an die Pflege mitmenschlichen Zusammenlebens, die Kerwejugend gestaltete mit Lesungen und der Inszenierung der Hochzeit von Kanaan wie ein intaktes Dorfleben schon in biblischer Zeit aussah.

Am Montag Abend klangen die schönen Dorftage mit der „Beerdigung der Kerwe“ im Schlosspark aus. Christel und Udo Schenk hatten diesen Schlusspunkt, wie schon seit Jahren gut inszeniert.