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Eier in allen Farben und Größen : Frühlings- und Hobbymarkt in Wachenheim / Zeitlose Leidenschaften kreativ präsentiert

Ein Bericht von Claudia Wössner,
erschienen in der Wormser Zeitung am 08.03.2005

Lust auf Frühling wurde am Sonntag beim Frühlings- und Hobbymarkt im Wachenheimer Bürgerhaus geweckt. Obgleich draußen Minusgrade, Schnee und Eis die Zellertalgemeinde fest im Griff hatten, war es den Organisatoren des Bastelkreises Wachenheim - Mölsheim wieder einmal gelungen, einen kleinen, aber durchaus hochwertigen Markt auf die Beine zu stellen. Die Ausstellung ist mittlerweile wenige Wochen vor Ostern zur festen Tradition im Veranstaltungskalender geworden, die jedes Jahr aufs Neue ein breites Publikum findet. Und so tummelten sich erneut zahlreiche Besucher; besonders in der Mittagszeit traf sich die Dorfgemeinschaft in der Cafeteria zum Plausch bei Kaffee und Kuchen.

Fürs leibliche Wohl sorgte der Förderverein der Feuerwehr. Vor allem aber bestaunten die Marktbesucher die kreativen Arbeiten der rund 20 Hobby-Aussteller aus der Region. Im österlich geschmückten Bürgerhaus deckten die Ausstellungsstücke die ganze Palette frühlingshafter Bastelarbeiten ab: von farbenfrohen Ostergestecken über Fensterbilder bis hin zu den obligatorischen Ostereiern in allen Farben und Größen. Neben diesen österlichen Vorboten hatten Teddybären, Honigprodukte, selbst gemalte Bilder oder Schnitzereien einen Platz im Saal ergattert - für jeden dürfte bei diesem abwechslungsreichen Angebot das Passende dabei gewesen sein.

Eine Ausstellerin erkannten die Wachenheimer Hausherren in Sigrid Krajewski aus Dannenfels. Mit ihren Schmuckstücken, den Teddybären, gehört sie einfach zu Und die Dame listete denn auch gleich acht Gründe auf, warum man einen Teddybären sein eigen nennen müsse: So sei er etwa ein treuer Begleiter, bekomme keine Falten und höre immer aufmerksam zu. Altbekannte Gesichter sind auch der Schnitzer Helmut Appel und Artur Kunz, der Herr der Laubsägearbeiten. Beide Senioren haben sich seit Jahrzehnten zeitlosen Leidenschaften verschrieben, die sie mit viel Geschick, Geduld und Ausdauer betreiben. Auf ihren Ausstellungstischen fanden Gegenstände Platz, die es vermögen, die heutige Generation genauso zu faszinieren wie die vergangene: biblisch-christliche Figuren, Märchen- und Fabelwesen sowie gegenständliche Skulpturen.

Auf eher abstraktere Dinge verlegte sich da die Malerin Michaela Kammer. Als Wachenheimerin war die Ausstellung für sie ein Heimspiel, und so bildeten sich Menschentrauben um ihren Stand. Neugierig machten zudem die ausgefallenen Namensgebungen ihrer Bilder wie "Feuerbrücke" oder "Galaktisch". Aber auch dem "Orient", dem "Meeresgrund" und dem "Time Tunnel" widmete die Künstlerin neben der leidenschaftlichen Liebe und viel sagenden Schattenspielen ihre Tatkraft - zuweilen doch sehr abstrakt.

Auf Hummel-Bilder hat sich die Wormserin Doris Lässig spezialisiert. Sie vereinigte auf ihrem Ausstellungstisch etliche putzige Sammelmotive, vor allem aber Motive mit Teddybären, die begehrenswerte Blicke auf sich zogen.

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